EBOLA

25 August 2014 von Dr. WERNER Wolfgang Keine Kommentare »

EBOLA-Viren, deren Name sich vom Ebola-Fluss im Kongo ableitet, wo erstmals EBOLA-Fieber aufgetreten ist, verursachen ein hämorrhagisches Fieber. Das bedeutet, dass die Innenverkleidungszellen der Blutgefäße befallen und zerstört werden, sodass durch Gefäßzerfall die Patienten ausbluten und in 50 bis 90% der Fälle versterben.

Übertragung: durch Menschen, Tiere und kontaminierte Gegenstände

Inkubationszeit: bis 21 Tage

Therapie: Isolierung, Desinfektion, Behandlung der Symptome

Prophylaxe: zuletzt Impfstoffe in Erprobung

Aktuelles Auftreten: Guinea, Sierra Leone, Liberia, Nigeria

Link zu hämorrhagischem Fieber:

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/?id=42664

Patientenmerkblatt:

https://www.coliquio.de/images/infocenter/upload/Praxismanagement/Ebola-Patienteninfoblatt_19Aug2014.pdf

KRANKMELDUNGEN

29 März 2014 von Dr. WERNER Wolfgang Keine Kommentare »
  1. Die Aufgabe des Arztes ist es, Kranke zu behandeln
  2. Eine Krankmeldung kann notwendig sein, wenn der Patient so schwer erkrankt ist, dass er seiner Arbeit nicht nachkommen kann
  3. Eine Krankmeldung ist keine Formalität, um Arbeitslosigkeit zu verlängern, oder andere soziale und finanzielle Bedürfnisse zu stillen. Das sind private Angelegenheiten, mit denen der Arzt nichts zu tun hat.
  4. Bitte solche Wünsche abseits medizinischer Angelegenheiten nicht an mich heranzutragen.

FSME

16 Dezember 2009 von Webmaster Keine Kommentare »

Die Frühsommermeningoencephalitis ist eine Gehirnhautentzündung und wird durch Zecken, in unserem Gebiet durch lxodes ricinus, übertragen.

lxodes ricinus (Holzbock) besitzt stechend-saugende Mundgliedmaßen, sodaß die Durchdringung der Haut des Wirtes als Stich und nicht als Biss bezeichnet wird.
Der Holzbock verdankt den wissenschaftlichen Artnamen »ricinus« seiner im vollgesaugten Zustand auffälligen Ähnlichkeit mit dem Rizinus-Samen.

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Influenza Mexicana (vulgo Schweinegrippe)

3 Dezember 2009 von Dr. WERNER Wolfgang Keine Kommentare »

Stand 02.12.2009

Es handelt sich dabei um eine Influenzainfektion, die durch Influenzaviren des
Typs H1N1 ausgelöst wird.

Influenza ist nicht Grippe!

Grippe wird durch Rhinoviren ausgelöst, die den oberen Respirationstrakt befallen und hauptsächlich Schnupfen und Husten mit moderatem Fieber verursachen. Dauer : wenige Tage.
Symptome der Influenza: schlagartiger Beginn, sofort hohes Fieber, körperlicher Verfall, kein Schnupfen, Dauer bis zu mehreren Wochen!

Influenza wird durch Influenzaviren ausgelöst, die den unteren Respirationstrakt befallen und das Immunsystem derartig stark herausfordern, dass die davon befallenen Personen schwer erkranken und teilweise sogar hospitalisiert werden müssen.
Außerdem können diese Viren die Bronchialschleimhaut so stark schädigen, dass sich an den Schadstellen gefährliche Bakterien anlagern und lebensbedrohliche Lungenentzündungen verursachen können.

H1N1 Viren entstanden durch Austausch genetischen Materials von Schweine-, Vogel-, Menschen-Viren aus Amerika und Europa.
Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch (Anthroponose) – daher birgt die Erkrankung Pandemiepotenz in sich.
Todesfälle sind gehäuft bei 25 –45 Jährigen
Ältere Personen dürften eine gewisse Immunität haben, weil in den Fünfzigerjahren ein ähnliches Virus grassierte und Immunität hinterlassen hat.
Inkubationszeit: 3-4 Tage bis max 7Tage.
Die Erkrankung zeigt eine mehrgipfelige Ausbreitung von Herbst bis ins Frühjahr.
Dadurch, dass es sich um ein neues Virus handelt, besteht in der Bevölkerung keine Immunität und die Ausbreitung kann daher rasch vor sich gehen.
Das hat aber auch einen Vorteil: das Virus steht weniger unter Druck, seinen genetischen Code zu ändern, um der Immunabwehr zu entkommen. Dadurch entspricht der Impfstoff bei der Impfung noch dem Virus, gegen das er entwickelt wurde.

Schutzmaßnahmen:

Hände waschen, in die bekleidete Ellenbeuge husten, große Menschenansammlungen meiden.

Therapie:

  1. Impfung von Risikopatienten (chronisch Kranke und Personen, die in häufigem Kontakt zu anderen Menschen stehen wie zB. Lehrer,) Nach dem letzten Stand erscheint eine Zweitimpfung gegen Infuenza Mexicana nicht notwendig.
  2. Behandlung mit Tamiflu und Relenza

Österreichischer Impfplan

4 Juli 2004 von Dr. WERNER Wolfgang Keine Kommentare »

Impfungen für Säuglinge und Kleinkinder

Hexavac (Diphterie, Tetanus, Pertussis, Polio, Hepatitis B, HIB):
3., 4,. 5., 15. Lebensmonat

Diphterie/Tetanus:
Auffrischung im 7. und 14. Lebensjahr

FSME:
14., 15., 26. Lebensmonat, Auffrischung nach 3 Jahren und danach alle 5 Jahre.
Personen über 60 Jahre werden wieder alle 3 Jahre aufgefrischt!

Masern/Mumps/Röteln:
15., 16. Lebensmonat, 7., 13. Lebensjahr

Hepatitis A+B alternativ:
12., 13., 18. Lebensmonat

Impfungen für Erwachsene

Polio: Auffrischung alle 10 Jahre

Tetanus: Auffrischung alle 10 Jahre. Personen nach dem 60. Lebensjahr: alle 5 Jahre

FSME: Auffrischung alle 5 Jahre, ab dem 60. Lebensjahr: alle 3 Jahre

Reiseimpfungen

Für alle Staaten mit niederem sozioökonomischem Status werden folgende Impfungen standardmäßig empfohlen:

Typhus (hält 3 Jahre an)
Diphterie/Tetanus/Polio
Hepatitis A+B

Neben diesen Standardimpfungen, können für manche Länder noch Zusatzimpfungen notwendig werden:
Meningokokken
Japan B Encephalitis (nur am Hygieneinstitut)
Cholera
Gelbfieber

Fachausdrücke

10 Juni 2004 von Dr. WERNER Wolfgang Keine Kommentare »

Anämie = Blutarmut

Angina pectoris = Enge im Brustkorb durch Herzkranzgefäßverstopfung

Angina tonsillaris = Mandelentzündung

Appendicitis = Blinddarmentzündung

Arthritis = Gelenksentzündung

Arthrose = degenerative Gelenkserkrankung

Asthma bronchiale = allergische Bronchienverengung

Conjunctivitis = Bindehautentzündung

Diabetes mellitus = Zuckerkrankheit

Ekzem = allergischer Hautausschlag

Gastritis = Magenschleimhautentzündung

Glaucom = grüner Star

Herzinsuffizienz = Herzschwäche

Hyperlipidämie = erhöhte Blutfette

Hypertonie = Bluthochdruck

Katarakt = grauer Star

KHK = Sauerstoffmangel im Herzmuskel

Lungenemphysem = Lungenschwund

Magnetresonanz = bildmäßige Darstellung magnetischer Eigenschaften

Marcoumar = Medikament zur Minderung der Blutgerinnung

Meningitis = Hirnhautentzündung

Osteoporose = Knochenschwund

Osteochondrose = Erkrankung des Systems Wirbel/Bandscheibe

Otitis media = Mittelohrentzündung

Plaque = Auftreibung einer Arterienwand

Plastik = formgebende Operation (hat nichts mit Kunststoff zu tun)

Prostata = Vorsteherdrüse am Blasenboden

Rhinitis = Schnupfen

Röntgen = Durchleuchtung mit Röntgenstrahlen

Spondylarthrose = degenerative Wirbelsäulenerkrankung

Tomographie = schichtförmige Körperdarstellung

Trauma = Verletzung