Influenza!

27 Dezember 2022 von Dr. WERNER Wolfgang Keine Kommentare »

Update vom 17.12.2022

Die Influenzazahlen steigen derzeit stark an.

Ich möchte nur daran erinnern, dass Influenza nicht Grippe ist – das sind zwei völlig verschiedene Krankheiten, die nichts miteinander zu tun haben. Durch eine unglückliche Begriffswahl wird immer von Grippewelle geredet, man meint aber die Influenzawelle, die jetzt grassiert.
Grippe ist eine Erkrankung mit Schnupfen, und mäßigem Fieber, die nach wenigen Tagen abgeheilt ist.
Influenza ist eine schwere und bedrohliche Infektion der unteren Atemwege ohne Schnupfen, die manchmal sogar eine Hospitalisierung notwendig macht.
Man kann sich nur mit der Influenzaimpfung schützen!
Wir nehmen an der kostenlosen Impfaktion teil!
Ich rate dazu, diese kostenlose Impfaktion in Anspruch zu nehmen!

Grippe wird durch Rhinoviren ausgelöst, die den oberen Respirationstrakt befallen und hauptsächlich Schnupfen und Husten mit moderatem Fieber verursachen. Dauer : wenige Tage.
Symptome der Influenza: schlagartiger Beginn, sofort hohes Fieber, körperlicher Verfall, kein Schnupfen, Dauer bis zu mehreren Wochen!

Influenza wird durch Influenzaviren ausgelöst, die den unteren Respirationstrakt befallen und das Immunsystem derart herausfordern, dass die davon befallenen Personen schwer erkranken und teilweise sogar hospitalisiert werden müssen.
Außerdem können diese Viren die Bronchialschleimhaut so stark schädigen, dass sich an den Schadstellen gefährliche Bakterien anlagern und lebensbedrohliche Lungenentzündungen verursachen können.

Derzeit vorherrschende Viren: H3N2

Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch (Anthroponose) – daher birgt die Erkrankung Pandemiepotenz in sich.
Todesfälle sind gehäuft bei 25 –45 Jährigen
Inkubationszeit: 3-4 Tage bis max 7Tage.
Die Erkrankung zeigt eine mehrgipfelige Ausbreitung von Herbst bis ins Frühjahr.
Dadurch, dass es sich jedes Jahr um ein neues Virus handelt, besteht in der Bevölkerung keine Immunität und die Ausbreitung kann daher rasch vor sich gehen.

Schutzmaßnahmen:

Hände waschen, in die bekleidete Ellenbeuge husten, große Menschenansammlungen meiden, Maske tragen.

Therapie:

1. Prophylaxe mit der Influenza-Impfung möglichst aller Personen, insbesondere aber von Risikopatienten (chronisch Kranke und Personen, die in häufigem Kontakt zu anderen Menschen stehen wie zB. Lehrer)

2. Behandlung bereits erfolgter Infektion mit Tamiflu und Relenza

TERMINVERGABE als Dauereinrichtung

12 Dezember 2022 von Dr. WERNER Wolfgang Keine Kommentare »

12.12.2022

Wegen der hohen Ansteckungsgefahr der zirkulierenden Viren (Corona-, Influenzaviren) sind Menschenansammlungen in geschlossenen Räumen zu vermeiden. Aus diesem Grund sollen auch so wenige Patienten, wie möglich, im Wartezimmer sitzen, um Infektverbreitung hintanzuhalten.
Durch die Neueinführung der elektronische Kommunikation und Telemedizin ist es leicht geworden diese Gefahren zu vermeiden und bequem ist es obendrein.
Sollten Medikamente ausgehen, können Sie per E-Mail unter dr.werner.bestellung@speed.at oder telefonisch unter 01 617 22 68 Rezepte bestellen. Bitte aber die Anrufe zur Medikamentenbestellungen erst am späten Abend auf den Anrufbeantworter aufzusprechen, da sonst die Sprechstundenhilfe für medizinische Anrufe tagsüber blockiert ist.
Auch für Patienten, die aus ELGA ausgetreten sind, funktioniert das e-Rezept ELGA-unabhängig! Das Nennen einer Abhol-Apotheke entfällt vollkommen.

Seit der Coronazeit hat sich die Vergabe von Terminen für Konsultationen sehr bewährt, sodass wir diese Organisationsform beibehalten wollen. Bitte machen Sie sich mit Sr. Sabine telefonisch unter 01 617 22 68 einen Ordinationstermin aus, wenn Sie eine Untersuchung, Behandlung oder Beratung durch mich benötigen.
In dringenden Fällen schieben wir Sie selbstverständlich unmittelbar und ohne Anmeldung ein!

Laut Rundschreiben der Krankenkasse wurde die ausgesetzte Regelung wieder in Kraft gesetzt, dass zumindest einmal im Quartal die e-card im Original in den Ordinationen zu stecken ist.

CORONA-ZEIT

24 März 2020 von Dr. WERNER Wolfgang Keine Kommentare »

24.03.2020

Wegen der hohen Ansteckungsgefahr des Corona-Virus sind Menschenansammlungen zu vermeiden. Aus diesem Grund sollen auch so wenig Patienten, wie möglich, Ordinationen aufsuchen, da hier wegen der Frequentierung durch ausschließlich Kranke die Ansteckungsgefahr am größten ist. Unsere Regierung hat die elektronische Kommunikation für diese besonderen Zeiten zugelassen. Wenn Medikamente ausgehen, können Sie per E-Mail  unter dr.werner.bestellung@speed.at oder telefonisch unter 01 617 22 68 Rezepte bestellen.
Wenn Sie aus ELGA ausgetreten sind, müssen die Rezepte in der Ordination gescannt und per E-Mail an die jeweilige Apotheke versendet werden. Bitte nennen Sie die Apotheke, an die das Rezept gemailt werden soll

Durch das kürzlich installierte ELGA-System werden mit dem Ausdruck in der Ordination die rezeptierten Medikamente unmittelbar in allen Apotheken zugänglich. Ein Aufsuchen der Ordination ist daher nicht notwendig. Die Verwendung der e-Card soll wegen Infektionsgefahr auch hintangehalten werden.

Bitte bestellen Sie keine gemischten (Magistraliter) Rezepte, da diese in den seltensten Fällen Akutmedikamente sind und bei ihrer Herstellung viel Arbeitskraft und Zeit beanspruchen, die für die Versorgung akuter Situationen fehlt. Beschränken Sie sich auf normale Packungsmengen, um Nachschubprobleme hintanzuhalten.

EBOLA

25 August 2014 von Dr. WERNER Wolfgang Keine Kommentare »

EBOLA-Viren, deren Name sich vom Ebola-Fluss im Kongo ableitet, wo erstmals EBOLA-Fieber aufgetreten ist, verursachen ein hämorrhagisches Fieber. Das bedeutet, dass die Innenverkleidungszellen der Blutgefäße befallen und zerstört werden, sodass durch Gefäßzerfall die Patienten ausbluten und in 50 bis 90% der Fälle versterben.

Übertragung: durch Menschen, Tiere und kontaminierte Gegenstände

Inkubationszeit: bis 21 Tage

Therapie: Isolierung, Desinfektion, Behandlung der Symptome

Prophylaxe: zuletzt Impfstoffe in Erprobung

Aktuelles Auftreten: Guinea, Sierra Leone, Liberia, Nigeria

Link zu hämorrhagischem Fieber:

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/?id=42664

Patientenmerkblatt:

https://www.coliquio.de/images/infocenter/upload/Praxismanagement/Ebola-Patienteninfoblatt_19Aug2014.pdf

KRANKMELDUNGEN

29 März 2014 von Dr. WERNER Wolfgang Keine Kommentare »
  1. Die Aufgabe des Arztes ist es, Kranke zu behandeln
  2. Eine Krankmeldung kann notwendig sein, wenn der Patient so schwer erkrankt ist, dass er seiner Arbeit nicht nachkommen kann
  3. Eine Krankmeldung ist keine Formalität, um Arbeitslosigkeit zu verlängern, oder andere soziale und finanzielle Bedürfnisse zu stillen. Das sind private Angelegenheiten, mit denen der Arzt nichts zu tun hat.
  4. Bitte solche Wünsche abseits medizinischer Angelegenheiten nicht an mich heranzutragen.

FSME

16 Dezember 2009 von Dr. WERNER Wolfgang Keine Kommentare »

Die Frühsommermeningoencephalitis ist eine Gehirnhautentzündung und wird durch Zecken, in unserem Gebiet durch lxodes ricinus, übertragen.

lxodes ricinus (Holzbock) besitzt stechend-saugende Mundgliedmaßen, sodaß die Durchdringung der Haut des Wirtes als Stich und nicht als Biss bezeichnet wird.
Der Holzbock verdankt den wissenschaftlichen Artnamen »ricinus« seiner im vollgesaugten Zustand auffälligen Ähnlichkeit mit dem Rizinus-Samen.

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Impfplan

4 Juli 2004 von Dr. WERNER Wolfgang Keine Kommentare »

12.12.22

Impfungen für Erwachsene

Diphterie, Tetanus, Polio: Auffrischung alle 8 Jahre mit Kombinationsimpfstoff

Diphterie, Tetanus, Polio, Pertussis: für Großelterngeneration, zur Vermeidung der Keuchhustenübertragung auf Enkelkinder: Auffrischung alle 8 Jahre mit Kombinationsimpfstoff

12.12.22

Reiseimpfungen

Für alle Staaten mit niederem sozioökonomischem Status werden folgende Impfungen standardmäßig empfohlen:

Typhus (hält 3 Jahre an)
Diphterie/Tetanus/Polio
Hepatitis A+B

Neben diesen Standardimpfungen, können für manche Länder noch Zusatzimpfungen notwendig werden:
Meningokokken
Japan B Encephalitis (nur am Hygieneinstitut)
Cholera
Gelbfieber
Tollwut:
In vielen Ländern außerhalb Europas und der USA sind Haustiere nicht Familienmitglieder oder Kosetiere, sondern Nutztiere. Sie sind es nicht gewohnt gestreichelt zu werden – sie interpretieren die streichelnde Hand als Angriff und beißen zu, womit Tollwut und Infektionskrankheiten übertragen werden können.

Fachausdrücke

10 Juni 2004 von Dr. WERNER Wolfgang Keine Kommentare »

Anämie = Blutarmut

Angina pectoris = Enge im Brustkorb durch Herzkranzgefäßverstopfung

Angina tonsillaris = Mandelentzündung

Appendicitis = Blinddarmentzündung

Arthritis = Gelenksentzündung

Arthrose = degenerative Gelenkserkrankung

Asthma bronchiale = allergische Bronchienverengung

Conjunctivitis = Bindehautentzündung

Diabetes mellitus = Zuckerkrankheit

Ekzem = allergischer Hautausschlag

Gastritis = Magenschleimhautentzündung

Glaucom = grüner Star

Herzinsuffizienz = Herzschwäche

Hyperlipidämie = erhöhte Blutfette

Hypertonie = Bluthochdruck

Katarakt = grauer Star

KHK = Sauerstoffmangel im Herzmuskel

Lungenemphysem = Lungenschwund

Magnetresonanz = bildmäßige Darstellung magnetischer Eigenschaften

Marcoumar = Medikament zur Minderung der Blutgerinnung

Meningitis = Hirnhautentzündung

Osteoporose = Knochenschwund

Osteochondrose = Erkrankung des Systems Wirbel/Bandscheibe

Otitis media = Mittelohrentzündung

Plaque = Auftreibung einer Arterienwand

Plastik = formgebende Operation (hat nichts mit Kunststoff zu tun)

Prostata = Vorsteherdrüse am Blasenboden

Rhinitis = Schnupfen

Röntgen = Durchleuchtung mit Röntgenstrahlen

Spondylarthrose = degenerative Wirbelsäulenerkrankung

Tomographie = schichtförmige Körperdarstellung

Trauma = Verletzung